Coronavirus: DAS müssen Sie jetzt wissen

Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln, Mundschutzmasken und Einweghandschuhen ist seit dem Auftreten des Coronavirus gestiegen

Was tun, wenn ich den Verdacht habe infiziert zu sein?

  • Wichtig: Beim Verdacht einer Infektion sollten sich die Betroffenen nicht ins Wartezimmer eines Arztes setzen! Denn dort ist die Gefahr groß, andere Menschen anzustecken. 
  • Die Bürger sollten telefonisch Kontakt zum Hausarzt aufnehmen, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach einer Reise in ein Risikogebiet Fieber, Husten oder Atemnot hätten. 
  • Eine zentrale Notrufnummer gibt es nicht, zuständig sind die örtlichen Gesundheitsämter.
    Bei Verdacht auf Sars-CoV-2 kann der Hausarzt eine Laboruntersuchung veranlassen. 
  • Wer Kontakt zu Infizierten hatte, sollte sich unabhängig vom Auftreten von Symptomen bei seinem Gesundheitsamt melden.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rief die Bevölkerung auf, nicht bei jedem Husten zum Arzt zu gehen. Stattdessen sollten Betroffene sich zu Hause untersuchen lassen, sagte Spahn.

Arbeitsrecht: Darf ich aus Vorsicht zu Hause bleiben?

„Nein“, sagte Arbeitsrechtler Daniel Kuhlmann bei BILD.de, „aus rein präventiven Gründen ist das nicht möglich.“ 

Anders verhält es sich, wenn Kita oder Schule geschlossen sind, denn: „Im absoluten Notfall hat man das Recht, dem Arbeitsplatz vorübergehend fernzubleiben“, sagt Kuhlmann. Ein Notfall sei beispielsweise, wenn es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt. Am besten sei es jedoch, eine einvernehmliche Regelung mit dem Arbeitgeber zu finden. 

Keine Sorgen um die Lohnfortzahlung müsse sich ein Arbeitnehmer machen, der in Quarantäne zu Hause bleiben muss. Das sei, „als ob Sie krank wären“.

Für wen ist Corona gefährlich?
Männer haben ein höheres Risiko als Frauen, an einer Infektion mit dem Coronavirus zu sterben. Das ergab eine Analyse chinesischer Behörden von mehr als 44 000 Infizierten.

Und: Je älter der Patient desto höher das Sterberisiko! Ab 50 Jahren steigt es deutlich, Menschen ab 80 sind am stärksten gefährdet.

Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung?

Den besten Schutz bietet gründliches Händewaschen! Am besten nach Kontakt mit anderen Personen.

Benutzten Sie Taschentücher nur ein Mal und werfen sie sie danach gleich weg.

Für unterwegs empfiehlt sich flüssiges Desinfektionsmittel. Wichtig: Es sollte sich um ein alkoholisches Desinfektionsmittel handeln, das speziell für die Hände geeignet ist.

Ist der Mund-Nasen-Schutz ein guter Schutz?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigte, dass bei akut erkrankten Menschen ein Mund-Nasen-Schutz sinnvoll sein kann, damit sie die Tröpfchen nicht an ihre Mitmenschen weitergeben. 

Laut RKI kann das zum Beispiel ein Mundschutz sein, wie ihn Chirurgen tragen. Der müsse aber eng anliegen und gewechselt werden, wenn er feucht ist.

Wie verläuft die Krankheit?

  • In den ersten Tagen sind die Symptome wie bei einer Grippe, also unspezifisch.
  • „Wenn die Infektion jedoch tief in die Atemwege eindringt, Patienten eine Lungenentzündung entwickeln, dann ist das eine Komplikation und weitere Untersuchungen sind notwendig,“ sagt Dr. Susanne Huggett, Leiterin der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention der Asklepios-Kliniken. 
  • Tückisch: Einige Menschen tragen das Coronavirus in sich, zeigen selbst aber keine Symptome.

Wie unterscheiden sich Erkältung und Grippe?

  • Dr. Susanne Huggett: „Husten, Gliederschmerzen, Schnupfen, Krankheitsgefühl – das Tückische an dem Virus ist, dass es sich durch genau diese Symptome bemerkbar macht. Also wie bei einer klassischen Grippe.“ 
  • Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass bei der Mehrheit der Coronavirus-Fälle milde bis keine Symptome auftreten. Aber: Die Mortalitätsrate (Anteil der Todesfälle) ist höher als bei der Grippe. Weil zum einen die Mehrzahl der Erkrankungen symptomlos verläuft und daher gar nicht bekannt wird. Und weil es gegen Grippe – anders als bei Corona – einen wirksamen Impfschutz gibt, der Infektions- und Sterberate deutlich senkt.

Quelle: BILD.DE

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