Der Sari: Eines der weltweit ältesten Kleidungsstücke für Frauen

Der Sari besteht aus einem eleganten, ungenähten Tuch, dessen Länge zwischen 4,5 Metern und 8 Metern variiert und dessen Breite zwischen 1 und 1,5 Metern liegt. Das rechteckige Tuch hat meistens an einem Ende eine breite Schmuckborte, welche sich von dem Rest der Sari hervorhebt. Interessant ist es vor allem, dass sich die Geschichte des Saris bis zur Industalkultur zurückverfolgen lässt (2800-1800 v. Chr.). Noch heute wird der Sari weithin als Symbol für die Kulturen von Sri Lanka, Indien, Bangladesch und Nepal gesehen. Es gibt jedoch viele Varianten einen Sari zu tragen und so unterscheiden sie sich von Kultur zu Kultur, so dass man die Herkunft der Trägerin auch an der Art und Weise des Tragens der Kleidung erkennen kann.

Der heutige Modetrend besteht oft aus einer Mischung ethnischer und westlicher Moderichtung. Saris werden nämlich als „Sarikleider“ neu erfunden oder mit Blusen und Blazern getragen. In Sri Lanka oder in Indien tragen die meisten Frauen den Sari nach wie vor sowohl im Alltag als auch zu speziellen Anlässen und dennoch wird westliche Damenmode immer beliebter.

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