Tamilen – Angst und Misstrauen im Norden Sri Lankas

Keppapilavu – eine Siedlung im Norden Sri Lankas, nahe der Stadt Mullaitivu. Häuschen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen; gebaut im Abstand von 20 Metern von singhalesischen Soldaten für tamilische Bauern und Fischer; von Siegern für Besiegte. Auch sieben Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs herrscht kein Frieden in Sri Lanka. Bis heute sind zwei Drittel der Armee im Norden und Osten des Landes stationiert. Die Armee hat zahllosen tamilischen Bauern Land weggenommen. Hunderttausende Tamilen wurden zwangsweise umgesiedelt – unter ihnen die 250 Familien des Dorfs Keppapilavu.

Von Thomas Kruchem
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Foto: (imago)

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